biosense blog

Ein Blog über ein Produkt und seinen Weg ins Network Marketing.

Lampenfieber

10 Januar 2006 / geschrieben von Oliver-Matthias Kläffling um 17:35

Hallo, liebe Leser!

Und Entschuldigung: Ein Blick in den Kalender hat mir gerade unmissverständlich deutlich gemacht, daß ich dieses Blog seit einer Woche nicht mehr aktualisiert habe.. Herrje, wie peinlich!

Aber jetzt geht es bei uns in die "glutheiße" Phase. Nur noch einen guten Monat bis zum Start von biosense - und schon am nächsten Montag heißt es:

Vorhang auf. Der Spaß beginnt!
Am 16. Januar geht www.biosese-system.com ins große, weite Internet. Mit allen Produkt- und Geschäftsinformationen. Und natürlich der Möglichkeit Vertriebspartner zu werden.

Ich habe in den letzten Wochen viele eMails bekommen, deren Tenor "Wann kann ich mich einschreiben" hieß. Die generelle Antwort ist: Ab nächsten Montag.

Da unser biosense flatplan ja ein Unilevel System mit beliebiger Breite ist, haben sich einige schon gefragt, wieviele Personen wohl direkt unterhalb der Firma starten werden, die - wie wir sie nennen - 0-Frontliner. Nun es insgesamt maximal 30 Positionen vergeben. Zehn Positionen sind schon seit der frühen Konzeptphase an Networker gegangen, die uns unterstützt haben.
Zehn weitere Positionen werden derzeit nach Kriterien ausgewählt. Wer also noch in diese Auswahl gelangen will, kann sich jetzt noch schnell bei mir melden (oliver.klaeffling@biosense-system.com).
Weitere zehn Positionen werden am 16.1. an die ersten zehn VP vergeben, die sich einschreiben. Danach wird es keine Einschreibungen direkt unterhalb der Firma mehr geben - es sei denn in den 30 0-Frontlines würde eine Position frei.

Warum machen wir das so?

10 Positionen an die, die unser Konzept getragen haben bevor es überhaupt öffentlich wurde.
10 Positionen an die, die sich für uns schon vor der EarlyBird Phase begeistern können.
10 Positionen an die, die einfach schnell sind.

Diese Positionsvergabe soll eine möglichst homogene Mischung an erfahrenen Networkern, Einsteigern mit Engagement und "Glücksrittern" ergeben. Alle diese Gruppen sollten die gleiche Chance auf eine 0-Frontline Position haben.

Was sich sonst so abspielt...

Jetzt, da alle Daten bei der Druckerei sind, geht die Fehlersuche los. Man kennt es: Über zwei Monate hatten alle Zeit, jeden Rechtschreibfehler aus einer Datei heraus zu korrigieren. An dem Tag, an dem die Druckerei vermeldet "Ihr Auftrag ist im Druck" entdeckt jemand ein fehlendes Komma oder ähnliches. Also: Mit affenartiger Geschwindigkeit die Nummer der Druckerei gewählt, direkt zum Druckstand verbinden lassen und das Drucken abblasen. Rasch eine neue Datei rüberschicken - auf Korrektur PDF warten, freigeben und hoffen, daß jetzt nicht noch einer einen Fehler findet. Den Drucker auf die Liste für Weihnachtsgeschenke setzen. Ach, es ist so schön.

Die Produktion läuft auf Hochtouren und wo immer man hin blickt: Flaschen, Sprühköpfe und eifrige Hände, die das Ganze abfüllen. Ich habe mich dabei ertappt zu versuchen leere Flaschen übereinander zu stapeln (das Kind im Manne). Bei zwölf war Schluß - und ich wurde verbannt, unter dem Argument "das man hier arbeiten müsse". Naja, ok - ich sehe es ja ein.

Wir legen im Moment letzte Hand an die Internetseite. Hübsch ist sie geworden - und man glaubt es nicht, wir haben extra einen Musiker angeheuert ein biosense Jingle zu "komponieren". Was man da so alles zu hören bekommt ist - hm... - gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt haben wir einen ausgesucht, der echt gut passt. Anhören? Ab Montag auf unserer Seite.

Nebenan entsteht gerade unsere Geschäftspräsentation für den Internetauftritt. Es ist schon wirklich erstaunlich, was man einem Computer heutzutage so alles entlocken kann. Diese Präsentation ist auch gleichzeitig die technische Basis für die interaktiven Schulungsvideos der biosense academy im backoffice der Vertriebspartner. Wir gehen nämlich davon aus, mit einer ordentlichen, professionellen Onlineschulung den Zeitbedarf für "Real-Life-Schulungen" drastisch senken zu können.

Sportlich, sportlich. biosense wird auch außerhalb seiner Unterstützung für die Vertriebspartner die Werbetrommel rühren. Aber bitte nicht das übliche: Porsche SuperCup, Golf oder sonstwas. biosense ist jung und frech. Deshalb wird auch jung, frech und dynamisch gesponsert. Und für unsere Vertriebspartner haben wir auch noch was besonders sportliches in petto. Aber: Gut Ding will Weile haben. Das geben wir im Frühjahr bekannt.

Ja, also. Es tut sich viel bei uns - kein Wunder, so kurz bevor es richtig losgeht.

Das nächste mal im Blog:
Web,web hurra // Fotosession // Benzinreiniger

Diskussion zu diesem Beitrag

Warum eigentlich Network Marketing?

02 Januar 2006 / geschrieben von Oliver-Matthias Kläffling um 12:48

In letzter Zeit wurde ich oft gefragt:"Warum vertreibt ihr biosense nicht über den Einzelhandel? Warum macht ihr das über Network Marketing? Wäre es nicht besser, die Produkte im Regal stehen zu haben?".

Die ersten Male erging ich mich in der Beantwortung dieser Frage noch in weitschweifenden Erklärungen über Märkte, Wachstum und Kosten. Inzwischen ist meine erste Antwort etwas knapper ausgefallen:"Weil es fairer ist." Natürlich ist diese Antwort für viele nicht befriedigend, und es kommt die Folgefrage:"Wie das denn?". Und dann kommt meine Erklärung...

Wir können unser Geschäft leider nicht nur auf reiner Menschfreundlichkeit aufbauen - wir wollen und wir müssen Geld verdienen. Das gilt für meine Geschäftspartner, unsere Vertriebspartner, Investoren, Angestellten und nicht zuletzt auch für mich selbst.
Doch wir wollen es fair betreiben.

Haben Sie letzthin schonmal in einem Supermarkt vor dem Regal mit Reinigungsmitteln gestanden? Wieviele Produkte treffen Sie dort wohl an? 10, 20, 30?
Ich habe mir den Spass gemacht: In meinem lokalen Supermarkt sind es 48 Reiniger alleine für Haushaltsoberflächen. Farbige Flaschen, weisse Flaschen, auffällige Labels, dezente Verpackungen. Es ist alles vertreten - auch preislich.
Fairer Wettbewerb - sollte man meinen.

Nun wie wird der Verbraucher denn mit einer solch riesigen Auswahl fertig, fragt man sich?
Gar nicht, ist die Antwort. Ich habe es probiert. Mit "kleinem Network Marketing". Griff jemand im Regal zum Produkt X, sprach ich ihn darauf an.

"Ah, sie benutzen X. Das soll ja auch ganz gut sein. Allerdings benutze ich immer Y (ziehe die Flasche aus dem Regal, zeige sie)."
"Aha!"
"Ja,ja. Das kostet die Hälfte von X und macht absolut sauber - wirklich!"
"Ach nein, ich benutze X schon so lange und ich habe hier ja gar keine Zeit mich mit jedem Reiniger auseinanderzusetzen, meiner macht sauber - denn ich habe ja diese Marmorplatte als Küchenarbeitsfläche. Bei Y weiß ich ja nicht, ob das dort wirkt! Aber danke für den Hinweis!"

Dieses Gespräch führte ich so (oder ähnlich) einen ganzen Nachmittag lang. Mit Hausfrauen, Bankern, Rentern, Studenten, Arbeitslosen, Gastronomen und Firmeninhabern.
Das Ergebnis war immer gleich: Ich habe weder die Zeit, noch die Lust im Supermarkt Produkte zu vergleichen - ohne deren Wirkung tatsächlich beurteilen zu können.
Weder Qualität, noch Preis haben entschieden. Ist das fair?
Man nimmt, was man kennt.

Man kann also das beste Produkt zum günstigsten Preis anbieten - in den langen Regalen mit hunderten Produkten wird keiner einfach so zugreifen. Keiner.

Die Lösung? Das Produkt vorher bekannt machen!
Werbung. Markenaufbau. Fernsehen. Radio. Zeitung. Anzeigen in großen Konsumentenmagazinen (TV Zeitschriften etc.) kosten um die 15.000 Euro pro Seite. Dazu kommen z.B. die Kosten für Werbeagentur etc. Fernsehwerbung ist selbst um 3.50 morgens nicht für unter 500,- Euro die Sekunde zu haben - und zuschauen würde dann wohl nur ich selbst, mein Werbespot eingerahmt von leichtbekleideten Damen, die um Anrufe betteln.

Wer im Prospekt des örtlichen Supermarktes abgebildet werden möchte, zahlt den sogenannten Werbekostenzuschuss. Sie glauben doch nicht, daß ihre Supermarktkette Produkte abdruckt, ohne dafür von den Firmen Geld zu bekommen? Fair?

Wer den Einzelhandel beliefern will, braucht also eine großangelegte Werbestrategie mit viel Geld. Ich spreche nicht über 1-2 Millionen Euro. Ich spreche über richtig viel Geld.
Dazu kommt: Der Einzelhandel bestellt en Gros. Bei neuen Produkten gerne mal auch kommissioniert. Das heißt: Ein Teil der Ware wird bezahlt, der Rest wird auch bezahlt - sollte sie verkauft werden. Wenn nicht: Pech für den Lieferanten. Und die Abnahmemengen sind groß und bedeuten für jedes Unternehmen eine Investition in Infrastrukturen (Abfüllanlagen, Ettiketiermaschinen, Personal, etc.) ohne zu wissen, ob im nächsten Monat noch die gleichen Produktmengen bewegt werden müssen.

Plötzliches Wachstum ohne sichere Zukunft. Ist das fair gegenüber Angestellten und Kunden?

Im Network Marketing haben alle bessere Voraussetzungen.
Die Kunden lassen sich gerne bequem und zuhause von konkreten Ergebnissen der Produkte überzeugen - und fällen dann ihre Entscheidung - inklusive weitreichender Rückgaberechte. Ohne Zeitdruck und mit unabhängiger Meinung. Das ist fair.

Die Vertriebspartner sind geschult und können auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und so konkret den Mehrwert der Produkte vermitteln - und partizipieren direkt daran. Ohne große Lagerhaltung oder Personalkosten. Das ist fair.

Der Hersteller kann Werbeausgaben geringer halten und diese Gelder in effektivere Maßnahmen (Schulungen, Unterlagen etc.) stecken, so daß direkt Vertriebspartnern und deren Vertriebsorganisationen Vorteile entstehen.
Die Firma kann dynamisch mit dem Bedarf an ihren Produkten wachsen und somit für alle Beteiligten die Zukunft planbarer und sicherer machen. Das ist mehr als fair - es ist notwendig.

Network Marketing gibt frischen Ideen die Möglichkeit zur Entfaltung.
Eben so, wie Marktwirtschaft sein sollte.
Und deshalb machen wir es - weil es fair ist.

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